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Kunst auf engstem Raum: Türmchen am Alten Kranen wiederbelebt   

Den Alten Kranen am Mainkai kennt in Würzburg jeder. Doch neben dem Hafenkran selbst steht dort, ganz am Ende des Biergartens, ein Pavillon, der gerne vergessen wird, obwohl er ebenso Teil des Kranen ist: Das Künstlertürmchen. Geht es nach vier Künstlerinnen, soll sich der Bekanntheitsgrad bald ändern. Denn auch wenn das ehemalige Wachhaus so klein ist, dass kaum mehr als drei Personen darin Platz haben, wird das bisher leer stehende Gebäude wiederbelebt. Ab Mai stellen die vier Frauen dort einige ihrer Werke aus.
„Mir ist das Türmchen vor sieben Jahren zum ersten Mal aufgefallen, kurz nachdem ich nach Würzburg gezogen war und mich auf Erkundungstour befand“, erzählt Gudrun Fries, eine der vier Künstlerinnen.
Als das Türmchen fünf Jahre später immer noch leer stand, habe sie sich schlau gemacht. „Ich habe mit der Stadt und dem Restaurantbetreiber gesprochen.“ Die Nachfrage war erfolgreich: Bis auf weiteres stellt der Alte Kranen den Pavillon zu Verfügung.  

Häuschen wurde 1746 erbaut
Obwohl das Türmchen zuletzt jahrelang ungenutzt blieb, blickt es auf eine bewegte Geschichte zurück. 1746, in der Hochzeit des fränkischen Rokoko, wurde das achteckige Häuschen gebaut und viele Jahre als Wachthaus genutzt. Während des Zweiten Weltkriegs wurde der Pavillon vollständig zerstört, von in den Jahren 1979 bis 1980 dann aber wiederaufgebaut. 

Ab sofort soll das denkmalgeschützte Türmchen also eine neue Funktion ausübenn– als Heimat für die Werke von Gudrun Fries und ihren Mitstreiterinnen. Jede der Künstlerinnen, die allesamt in Würzburg und Umgebung leben und sich über ihre Leidenschaft kennengelernt haben, wird sich auf ihrem „Spezialgebiet“ einbringen. „Ich werde vor allem meine Gipsmasken ausstellen“, sagt Gudrun Fries. Auch Petra Chelmieniecki, die in Zellingen ein eigenes Atelier betreibt, macht mit: „Ich finde die Idee einfach toll.“ Sie steuert vor allem Öl- und Acrylbilder bei. Ursula Pfister-Aufhauser ist Kunsttherapeutin und stellt Öl- und Acrylbilder und selbstgebaute Trommeln aus.– als Heimat für die Werke von Gudrun Fries und ihren Mitstreiterinnen. Jede der Künstlerinnen, die allesamt in Würzburg und Umgebung leben und sich über ihre Leidenschaft kennengelernt haben, wird sich auf ihrem „Spezialgebiet“ einbringen. „Ich werde vor allem meine Gipsmasken ausstellen“, sagt Gudrun Fries. Auch Petra Chelmieniecki, die in Zellingen ein eigenes Atelier betreibt, macht mit: „Ich finde die Idee einfach toll.“ Sie steuert vor allem Öl- und Acrylbilder bei. Ursula Pfister-Aufhauser ist Kunsttherapeutin und stellt Öl- und Acrylbilder und selbstgebaute Trommeln aus.

Da das Künstlertürmchen aber ein Hobbyprojekt ist, können die Kunstwerke nicht immer besichtigt werden. „Der Aufwand ist schon groß, alleine, weil einige von uns erst aus der Umgebung anreisen müssen“, erklärt Petra Chelmieniecki. Deshalb habe man sich überlegt, zunächst einige Aktionstage zu veranstalten und nur tageweise zu öffnen. Alle vier Künstlerinnen seien aber jederzeit ansprechbar.

„Wenn jemand Interesse an unseren Werken hat oder auch selbst etwas ausstellen möchte, kann man sich gerne bei uns melden“, sagt Gudrun Fries. Alles weitere werde sich ergeben. „Jetzt aber freuen wir uns erstmal auf die Eröffnung“, sind sich Gudrun Fries und Petra Chelmieniecki einig. 

Am Samstag, 3. Mai, wird das Künstlertürmchen am Alten Kranen offiziell eröffnet. Neben Gudrun Fries und Petra Chelmieniecki werden auch Ursula Pfister-Aufhauser und Monika Kern einige ihrer Werke zeigen. Zudem haben die vier Frauen einige Taikotrommler zur Eröffnung eingeladen. Die Vernissage beginnt um 14 Uhr. Weitere Informationen können per Mail an kranenkuenstler@gmx.de erfragt werden.

 

Quelle Main Post